Home » Allgemein, Featured

Social Media ist auf dem Vormarsch

25 Februar 2010 No Comment

Schon die Kleinen haben heutzutage einen Account bei schuelerVZ und kennen sich mit Youtube aus. Bei den Großen ist das nicht anders: Sie networken tagtäglich, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, um ja nichts zu verpassen. Durch die ständige Interaktion mit anderen, die auf Grund ihrer Medialität für (fast) jeden sichtbar und zugänglich ist, wird man zu einem potenziellen global player und die (hoffentlich zahlreichen) Freunde tummeln sich auf dem ganzen Globus. Durch diese ungeheure Reichweite der Social Media hat die Personalbranche nun, als eine der letzten, dieses Thema endlich erkannt und beginnt, es für sich zu nutzen.

Momentan nutzen bereits 39% der deutschen Personaler die Social Media um Angestellte zu rekrutieren oder um Personalmarketing zu betreiben. Rund 27% wollen dies in Zukunft nachholen und ca.24% sind noch unentschlossen. Die restlichen 10% äußerten sich dem Gedanken gegnüber, diese Netzwerke als Tool für Bewerberrekrutierung zu nutzen, ablehnend. Es wird die Zukunft zeigen, ob sie damit einen wichtigen Zug im Pesonalwesen gerade vorbeifahren lassen.

Dem gegenüber steht eine andere Zahl: Gut 59% der deutschen Unternehmer haben schon Bewerber gegoogelt, um die (online) Reputation des Kandidaten / der Kandidatin zu recherchieren. Dies geschieht am häufigsten bei Bewerbern für das Management und bei Fachkräften in Verwaltung, Finanzen, Marketing, Entwicklung und IT. Allerdings werden bereits Absolventen, Praktikanten und angehende Azubis gerne einmal vor der Einstelllung näher unter die Lupe genommen. 38 Unternehmen (von in der Studie befragten 651) haben auf Grund der online Reputation eines Bewerbers diesen auch nicht eingestellt. Von daher sollte man besser aufpassen, welche Daten man bspw. bei studiVZ für die Allgemeinheit zur Schau stellt – ein Trinkbild mag lustig für die Freunde sein, aber ob man damit einen Personaler überzeugen kann, ist doch eher fragwürdig.

Unter allen sozialen Medien ist XING das beliebteste bei Personalern: 82% der Firmen besitzen ein eigenes XING Profil und generell scheint dort, mit großem Abstand, das meiste los zu sein. Facebook, linkedin, Twitter und studiVZ rangieren hinter XING.Es steckt aber noch enormes Potenzial bei Social Media – und so kommt es, dass Unternehmen 2010 im Bereich Social Media am meisten investieren wollen, vor allen anderen möglichen Rekrutierungsmöglichkeiten. Doch auch die Onlinestellenmärkte dürfen sich freuen, denn in ihrem Bereich wollen immerhin 28% mehr investieren als im vergangenen Geschäftsjahr.

Einzig die Printmedien und die Personalberater scheinen so langsam als Rekrutierungsmöglichkeit auszudienen: 46% wollen weniger in Printmedien investieren und 23% geben an, dass es zu Einschnitten bei der Nutzung von Personalberatern kommen wird. (wenn ihr mehr über den Bericht zur Social Media lesen wollt, dann schaut unter http://www.blogaboutjob.de/4193/social-media-report-hr-2010/ nach!)

Bei diesen Aussichten sollte man also ein bisschen Zeit investieren, um auch online einen guten Eindruck zu machen. Außerdem sollte man sich die Mühe machen, sich bei Jobbörsen zu registrieren – so hat  man die Möglichkeit, einmal alle Eingaben zu machen um dann anschließend immer über neue Jobangebote, die zu dem eigenen Profil passen, informiert zu werden. Die Zukunft erleichtert also eigentlich die Jobsuche – lasst das nicht an euch vorbeiziehen!

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading ... Loading ...

Leave your response!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.