Sind die Deutschen ein Volk von Frühaufstehern?
Zumindest könnte man auf die Idee kommen, wenn man der Umfrage, die Monster.de im Februar 2010 stellte, Vertrauen schenkt. So geben 46% der Befragten an, dass sie nichts gegen einen früheren Arbeitsbeginn einzuwenden hätten. Die Rechnung, die dahinter steckt, ist recht simpel: Je eher dahin, je eher davon. Wer früh nach Hause kommt, der hat noch was vom Tag, kann wichtige Erledigungen machen, sich mit Freunden treffen oder sich um die Familie kümmern.
Zu Zeiten, wo das Arbeits- und Studentenleben immer stressiger wird, ist eine ausgeglichene „Work-Life-Balance“ immer wichtiger. Privatleben und Arbeit sollten dabei im Einklang stehen. Wie man seine eigene Balance findet, bleibt jedem selbst überlassen, schließlich hat jeder ein anderes Empfinden von Glück und eine andere Lebensvorstellung. Sieht der Eine bspw. in der ehrenamtlichen Betreuung von Kindern mit Lernschwierigkeiten den perfekten Ausgleich zum „Arbeitsleben“, so ist für den Nächsten ein Ausgleich nur durch Yoga möglich. Aber egal, wie die Freizeitaktivitäten aussehen-sie sollen dafür sorgen, dass man einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag bekommt. Neben der ausgeglichenen Work-Life-Balance ist allerdings auch der individuelle innere Rhythmus von zentraler Bedeutung – der entscheidet, ob wir Lerchen oder Eulen sind. Wer sich als Eule zu einer Vorlesung um 8Uhr morgens quält, der wird nicht so viel davon haben, denn die nötige Aufmerksamkeit ist (noch) nicht gegeben. Gleiches gilt für Lerchen, die sich einen Kurs spät legen – da ist die Konzentration nicht (mehr) vorhanden. Ebenso sieht es im Arbeitsleben aus – so sollten Arbeitgeber versuchen, die Arbeitszeiten von Morgenmuffeln und Frühaufstehern gut aufeinander abzustimmen um so einen möglichst reibungslosen und effektiven Arbeitsablauf zu gewährleisten. Seid ihr Lerche oder Eule? Testet es unter: http://gesundheit.aol.de/Krankheiten/tickt-Ihre-innere-Uhr-1031798026-0.html?back=%3Fcid%3D1929180183%26sg%3DLifestyle_FitGesund_Krankheiten













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