Tipps für den Jobeinstieg
Da hast du den Uni-Abschluss endlich in der Tasche und bist bereit, den Arbeitsmarkt für Akademiker zu erobern – und dann das: Schon wieder endet dein Bemühen um einen Einsteigerjob mit einer Absage. Doch woran scheitert deine Bewerbung eigentlich – an mangelnder Qualifikation, oder einfach nur an von dir unbewusst begangenen Formfehlern? Mit den folgenden Tipps kannst du dir in Zukunft viel Frust ersparen. 
Achte zunächst auf das Veröffentlichungsdatum: Liegt das Erscheinen einer Annonce, ob gedruckt oder online, schon mehr als zwei Wochen zurück, dann frage vor der Bewerbung auf jeden Fall beim Unternehmen nach, ob die Stelle überhaupt noch zu vergeben ist.
Das gilt auch für den Fall, dass eine Anzeige ungenau formuliert ist. Anstatt daraufhin eine ebenfalls schwammige Bewerbung einzureichen, solltest du zunächst mehr über das Unternehmen in Erfahrung bringen.
Wird in der Annonce kein konkreter Ansprechpartner genannt, finde auch diesen heraus. Ist statt einer Adresse eine Chiffre-Nummer angegeben, muss das nicht unseriös sein. Möglicherweise expandiert das Unternehmen, möchte dies aber vor der Konkurrenz verbergen.
Ansonsten Vorsicht vor Telefon-Aktionismus: Wer glaubt, vor einer schriftlichen Bewerbung mit einem Anruf einen guten Eindruck zu schinden, ohne konkrete Fragen zu stellen, wird leicht enttarnt und erreicht das genaue Gegenteil.
Lies dir zudem genau durch, welche formalen Ansprüche an die Bewerber gestellt werden. Wird in einer Anzeige nur eine Kurzbewerbung gewünscht, solltest du dich daran halten: Einem Anschreiben fügst du nur einen tabellarischen Lebenslauf, Zeugniskopien und etwaige Arbeitszeugnisse bei.
Erwartet das Unternehmen neben den üblichen Unterlagen auch deine Gehaltsvorstellungen, darfst du das nicht ignorieren – und dich als Berufseinsteiger weder unter Wert verkaufen, noch zu forsch auftreten. Im Internet kannst du dich auf zahlreichen Job-Portalen über entsprechende Gehaltskategorien informieren.
Wenn es am Ende doch nicht geklappt haben sollte mit dem ersehnten Job, lasse dich nicht entmutigen. Achte darauf, mit welcher Begründung man dich abgelehnt hat und ziehe daraus die Konsequenzen fürs nächste Mal. Eine Floskel wie „leider nicht für Sie entschieden“ musst du nicht persönlich nehmen – vielleicht hat der Personaler einfach nach seinem Bauchgefühl entschieden. Oder es war unter den hunderten von Bewerbern tatsächlich einer besser als du. Das soll vorkommen. Versuche es einfach selbstbewusst weiter.










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