Studentenjobs – 2.0
Studentenjobs sind für einen Großteil der Studenten nach wie vor die erste Wahl, um Geld nebenbei zu verdienen, Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Für einige Studenten bieten sie jedoch auch diverse Nachteile. Oftmals sind die euphemistisch angepriesenen „flexiblen Arbeitszeiten“, nicht annähernd flexibel genug für die Vorlesungen und Kurse und die „Marktkompatiblen Löhne“ bedeuten nicht selten eine schlechte Bezahlung. Darüber hinaus muss häufig eine lange Anreise mit Bus und Bahn in Kauf genommen werden, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Um dem zu entgehen, wäre es für viele Studenten von Vorteil, wenn sie die Arbeit von Zuhause aus erledigen könnten.
Die Nachfrage nach solchen Stay-at-Home-Jobs ist zwar noch sehr klein, wird aber immer größer. Vor allem im IT-Bereich gibt es eine große Nachfrage nach sogenannten Freelancern.
Unternehmen wollen seit der Finanzkrise viele Projekte ausgliedern, das heißt an externe Agenturen zum Bearbeiten weitergeben. Diese Agenturen vermitteln diese Projekte wiederum weiter an Programmierer die diese von Zuhause aus bearbeiten und für das Projekt bezahlt werden. Eine solche Projektvermittlungsplattform ist twago.de
Twago ermöglicht es Freelancern, auf dem Internetportal der Seite nach aus mehreren Projekten aus zu wählen und sich für die Bearbeitung dieser Projekte direkt beim Arbeitgeber zu bewerben. Dies geht nicht nur sehr schnell, sondern bietet Studenten auch die Möglichkeit in Projekte von Unternehmen Einsicht zu erlangen und erste Berufserfahrungen zu machen, was später sehr nützlich sein kann. Von der Übersetzung eines Textes ins Englische bis zum Designen einer Website oder eines Programmes sind Projekte aller Art für alle Ansprüche vorhanden. Ein IT-Enthusiastischer Student sollte bestenfalls gute Englischkenntnisse mitbringen, da die Abwicklung von vielen internationalen Projekten auf Englisch läuft.
Für den Erfolg dieses Konzeptes bürgt die Erfolgsstory der Vermittlungsplattform selber: Inmitten der Finanzkrise als kleines, 3-köpfiges Unternehmen gegründet, wächst das Unternehmen rasant. Im März 2011 waren 20 Mitarbeiter bei der Plattform angestellt, Tendenz steigend. Die Anzahl der Projekte wächst monatlich um die 40 %. Die Beratungsfirma McKinsey prognostiziert dass der Online-Outsourcing –Markt bis 2020 um 500 % wächst. Auch Investoren scheinen auf das Unternehmen aufmerksam geworden zu sein. So hat eine Frankfurter Investorengruppe vor kurzem eine Sechsstellige Summe in das Unternehmen investiert.
Es bleibt abzuwarten, in wie fern Studenten auch noch in 10 Jahren als Projektabnehmer für twago relevant sein werden, fest steht jedoch, dass studentischen Freelancern der Markt im Moment weit offen steht.













Nice. Das ist doch mal was anderes für Studenten. Interessant und bringt noch Geld. Was will man mehr
?!
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