Mein Abschluss + mein Mentor = Meine Zukunft

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Am Ende des Studiums stehen wichtige Fragen an: Was möchte ich später machen, wie finde ich den richtigen Job für mich und welcher passt überhaupt zu mir? Viele haben natürlich während verschiedener Praktika schon in etwa ausgelotet, wohin die Reise später gehen soll; aber mit dem Ende des Studiums treten Unsicherheiten auf. Man muss ein Leben aufgeben, das durch Klausuren, Haus- und Abschlussarbeiten und Nebenjob(s) zwar ab und zu ein wenig stressig wurde, aber im Großen und Ganzen doch eher herrlich anmutet. Im Sommer hat man die meiste Zeit draußen mit Freunden verbracht, für ein gemeinsames Essen in der Mensa wurde auch immer Zeit gefunden und Partys hätte man so gut wie täglich feiern können; so oft fing der Unitag nämlich nicht vor 10, 12 Uhr an.

Doch was wartet nach dem Studium, was will man? Gut, wenn man dann nicht alleine da steht, sondern mit jemandem darüber reden kann, der vielleicht die gleichen, oder zumindest ähnliche Erfahrungen gemacht hat und etwas von seiner Erfahrung abgeben kann. Das ist auch die Idee, die hinter dem Mentoring steckt: Unerfahrene Absolventen bekommen nützliche Tipps von bereits erfahrenen Beruflern, die wissen, wie der Hase läuft. Dadurch können Studierende wertvolle Einblicke gewinnen, wie es in dem jeweiligen Berufsfeld aussieht. Die Hans-Böckler-Stiftung bezahlt dieses Mentorenprogramm für ausgewählte Stipendiaten. Die Mentoren wiederum sind Altstipendiaten der Stiftung. Über ein Jahr begleiten sie ihren Schützling auf dem Weg ins Berufsleben und bieten Unterstützung, so gut es eben geht. Der Mentor ist jedoch kein Stellenvermittler; er kann nur Unterstützung bieten und beim Netzwerken behilflich sein. Doch meistens reicht das ja bereits; wird die Zeit intensiv und sinnvoll genutzt, haben sowohl Mentee und Mentor etwas von der gemeinsamen Zeit: Während der Mentor seine sozialen und kommunikativen Kompetenzen trainieren sowie u.U. Nachwuchs für sein Unternehmen gewinnen kann, liegen die Vorteile für den Mentee klar darin, dass er Einblicke bekommt und Kontakte knüpfen kann. So kann die Gleichung: Mein Abschluss + Mein Mentor = Meine Zukunft am Ende aufgehen.

Mein Abschluss + mein Mentor = Meine Zukunft
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