Bewerbung: Tipps für das Anschreiben

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Das Anschreiben gilt in der Regel als ein persönlicher Brief an das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst. Demnach gibt es ein paar Dinge, die du auf jeden Fall beachten solltest.

Egal ob für das Praktikum, den Studentenjob oder den Berufseinstieg – im Anschreiben solltest du als erstes deine fachliche Qualifikation klar hervorheben. Nach der Begrüßung und dem Hinweis, wo du die Stellenanzeige gefunden hast, will der potentielle Arbeitgeber wissen, was du fachlich auf Lager hast. Dabei sind es, neben dem Abschluss, dem aktuellen Studienfach und -schwerpunkten gerade die oft gerühmten und viel beschworenen Fertigkeiten im IT-Bereich, zum Beispiel Programmierkenntnisse, Erfahrungen mit dem MS-Office Paket oder einschlägige Fachprogramme, die von Bedeutung sind. Am besten ist es natürlich, wenn du beschreibst, wie du diese Kenntnisse erworben hast, denn einfach behaupten, dass du etwas kannst, heißt ja noch lange nicht, dass das auch wirklich zutreffen muss. Also Hand aufs Herz und lieber die Fähigkeiten hervor stellen, die du wirklich beherrschst und dir Spaß machen und schreiben, wie du Sie erworben hast!

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Praxiserfahrung und Know How beschreiben

Dieser Punkt ist auch der erste entscheidende Knackpunkt beim Bewerbungsanschreiben. Die Kenntnisse, die in der Stellenanzeige als Voraussetzung für eine Einstellung gekennzeichnet waren, musst du sicher beherrschen. Wenn du hier bereits den Eindruck erweckst, dass das nicht der Fall ist, dann ist diese Bewerbung bereits gelaufen. Ehrlicherweise ist es dann vielleicht auch nicht die Stelle, die hundertprozentig zu einem selber passt. Wenn du aber trotzdem meinst, dass du für den Job in Frage kommst, dann sage auch an dieser Stelle das du zwar nicht über diese oder jene Kenntnisse verfügst, aber zum Beispiel bereit bist, dich in diesem Bereich schnell einzuarbeiten, eine Schulung, einen Workshop oder ähnliches belegen willst. Auf jeden Fall solltest du auch betonen, wenn du in ähnlichen Dingen bewandert bist, sprich dich mit verwandten Themen auseinandergesetzt hast und hier über entsprechendes Know How verfügst.

Softskills und Persönlichkeit

Hast du diese erste Hürde geschafft, geht es im zweiten Abschnitt darum, deine Persönlichkeit vorzustellen. Und auch hier gilt: Nicht übertreiben, sondern ehrlich bleiben und selber fragen, wo die persönlichen Stärken und die Schwächen liegen. Wenn du eher der kommunikative Typ bist, dann schreibe das auch. Ist das überhaupt nicht der Fall, dann ist es vielleicht die Beständigkeit, innere Ruhe oder die Gewissenhaftigkeit, die dich ausmachen. Auch hier ist es wichtig, dass du voll hinter dem stehen kannst, was du da über dich selber verkündest. Das macht dein Bewerbungsschreiben authentisch, womit du dich wohltuend von vielen Standardbewerbungen absetzt. Personaler lesen eine Menge Bewerbungsanschreiben und wissen sehr gut zwischen den feinen Nuancen zu unterscheiden und ob es sich bei dem Geschriebenen um Phrasendrescherei handelt.

Deine Wünsche und Vorstellungen

Warum hast du dich eigentlich bei dieser Stelle beworben? Nur wegen dem Geld oder war es nicht noch etwas anderes, was du dir davon versprichst? Der tägliche Arbeitsplatz ist ja nicht nur ein Esel der Geld abwirft, sondern ganz im Gegenteil, der Job ist zentraler Bestandteil deines Lebens! Wenn es dir hier gelingt, glaubhaft darzustellen, was du für Ziele in dem neuen Job hast und was du dir von dem neuen Job wünschst, zeigt du, über welche Lebens- und Arbeitserfahrung im Allgemeinen du verfügst. Und da kann auch der Kellnerjob oder der Job an der Supermarktkasse eine große Rolle spielen!

Die formellen Dinge zum Schluss

Bei einem Bewerbungsschreiben gibt es natürlich noch jede Menge Formalien wie die hohe Qualität des Papiers und dass das Anschreiben nicht länger als eine DIN A4 Seite sein sollte. Dieser Artikel sollte nur auf eine sehr wichtige Sache hinwiesen, die das Bewerbungsschreiben betrifft: Die Authentizität des Schreibens ist, neben den formellen Dingen, meiner Meinung nach das Wichtigste, was ein Bewerbungsanschreiben ausmachen sollte! Sicher sind die Mindestanforderungen genauso wie die spezifische Branche und das jeweilige Umfeld genauso wichtig, aber bevor du dich an den Rechner setzt und zu schreiben anfängst, solltest du dich zu allererst fragen, ob du wirklich diesen Job willst und dafür geeignet bist! Beantwortest du diese Frage mit Ja, dann kommt der Rest zwar nicht von ganz alleine, aber das Schreiben fällt bedeutend leichter. Als Gedankenanregung können auch Vorlagen dienen, die du auf einschlägigen Seiten erhältst. Zum Beispiel stehen auf Recruitment Specialist viele Tipps und jede Menge Musteranschreiben zum kostenlosen Download bereit. Die Muster sind natürlich nur Vorschläge, aber manchmal ist es ganz interessant, auf welche Sachen bei welchen Jobs und Branchen mehr geachtet wird oder was die Verfasser von den Musteranschreiben so denkt, worauf es ankommt und eine Übersicht über die gewünschten Formalitäten zu haben, ist auch ganz hilfreich.

 

Bewerbung: Tipps für das Anschreiben
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3 Kommentare

  1. Bewerbungsschreiber on

    Ich habe mit diesem Text wirklich einige wertvolle Tipps zum Thema Bewerbung schreiben erhalten. Besten Dank!

  2. Sehr nützliche Tipps, muss ich schon sagen. Bewerbungen sind dennoch für viele Menschen ein Horror. Ich bin schon etwas älter und habe mich insbesondere vor dem Lebenslauf gefürchtet und wusste gar nicht, wie ich so manche Lücken füllen sollte. Da habe ich hier im Internet einen Anbieter gefunden, der einem gut dabei unterstützt. Wer interessiert ist, kann sich ja mal auf deren Webseite umsehen: http://www.deinebewerbung.de/

    Vile Glück beim Bewerben
    Ulrike

  3. Super Beitrag man sollte wirklich gezielt darauf achten das die Fähigkeiten im Lebenslauf auf den Punkt gebracht werd und dem entsprechend in der Bewerbung dargestellt werden. Im Zweifelsfall sollte man sich nicht scheuen professionelle Hilfe zB von http://www.bewerbung-schreiber. com in Anspruch zu nehmen . Es gibt leider immer noch Leute die gar nicht Wissen das es Unternehmen gibt wo man sich eine Bewerbung schreiben lassen kann.
    Dabei könnten Sie sich so einen gravierenden Vorteil gegenüber anderen Bewerbern sichern.

    MfG

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