Lost in Translation? Arbeiten als Übersetzer

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Die Menschen sind mit unterschiedlichen Talenten gesegnet. So haben die einen ein besonders ausgeprägtes naturwissenschaftliches Verständnis, andere haben künstlerische Talente und wieder andere verfügen über eine herausragende sprachliche Begabung.

© sdecoret - Fotolia.com

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Für letztere bieten sich verschiedene berufliche Chancen. Wer beruflich mit Sprachen zu tun haben möchte, kann zum Beispiel im Lehramt, in der Touristikbranche, als Dolmetscher oder auch in einem Übersetzungsbüro arbeiten.

Im Gegensatz zu einem Dolmetscher, der gesprochene Texte (zumeist simultan) von einer Sprache in eine andere übersetzt, überführt der Übersetzer geschriebene Texte von einer Ausgangs- in eine Zielsprache. Da die Berufsbezeichnung nach deutschem Gesetz nicht geschützt ist, ist die Arbeit als Übersetzer theoretisch ohne eine bestimmte Prüfung oder einen entsprechenden Nachweis möglich. Der Erwerb bestimmter Zulassungen oder Titel wie z.B. staatlich geprüfter Übersetzer oder Diplom-Übersetzer ist jedoch empfehlenswert, da dies der Kredibilität gegenüber Arbeitgebern oder Kunden dient.

Der Übersetzer-Job bietet verschiedene Spezialisierungen und Tätigkeitsbereiche. Den höchsten Anteil des Übersetzungsmarktes bilden die Fachübersetzer. Diese übersetzen Texte aus bestimmten Fachbereichen, auf die sie sich spezialisieren, wie z.B. die Bereiche Wirtschaft, Technik, Medizin oder der juristische Bereich. Weitere Sparten sind die Urkundenübersetzung, Software-Übersetzung oder Literaturübersetzung.

Ein großer Vorteil eines Jobs als Übersetzer ist, unabhängig und flexibel im Home-Office arbeiten zu können. Egal ob als angestellter oder selbständiger Übersetzer. Dies ist besonders interessant für Familien mit Kindern oder aber für Menschen, die gern verreisen. Zudem lässt sich als Übersetzer gutes Geld verdienen. Die Preise für eine Übersetzung liegen durchschnittlich bei 15 Cent pro Wort. Wenn man bedenkt dass ein durchschnittliches Buch aus zwischen 70.000 und 120.000 Wörtern besteht … 😉

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3 Kommentare

  1. Hallo!

    Vielen Dank für den Bericht. Ich finde den Beruf „Übersetzer“ oder „Dolmetscher“ sehr interessant und flexibel. Er passt gut für kreative Menschen, die immer was neues lernen, und dann arbeiten, wenn sie Inspiration haben. Sie haben es gerne selber Zeit für die Arbeit auszuwählen.

    Viele Grüße
    Helen

  2. Hallo,

    finde den Beitrag auch ganz gelungen. Ich denke, so in etwa sieht die Realität aus. Allerdings muss man auch sagen, dass das Leben als Freiberufler immer ein paar Risiken mit sich bringt, egal ob man nun als Übersetzer arbeitet oder in einer anderen Branche.

    Ich persönlich könnte wahrscheinlich nicht gut von Zuhause aus arbeiten, mich würde vieles ablenken und so lässt sich schließlich kein Geld verdienen;)

    Lg,
    Eva

  3. Hallo,

    ich glaube, den letzten Satz darf man als angehender Übersetzer nicht ganz so ernst nehmen. Bücher oder allgemein Literatur werden nach Seite abgerechnet. Und das deutlich unter dem angegebenen Preis.

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