Günstig reisen als Student: Verkehrsmittel im Vergleich

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Ob per Bus, Bahn oder Auto: Wer als Student reist, achtet vor allem auf den Preis. Neben günstigen Klassikern wie Mitfahrgelegenheit oder Semesterticket locken auch immer mehr Fernbusse mit preislich unschlagbaren Angeboten. Komfortable Buchungsmodalitäten und Rabatte machen MeinFernbus, Flixbus und Co. so zu einer echten Alternative fürs Reisen innerhalb Deutschlands.

© Peter Atkins - Fotolia.com

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Kein Geld? Kein Problem!

Welcher Student kennt das nicht: Die Schulzeit ist vorbei und plötzlich haben sich viele der alten Klassenkameraden und Freunde aus dem Heimatort über die gesamte Republik verteilt. Längst vorbei ist die Zeit, wo Heranwachsen, Ausbildung und Pflege von Bekanntschaften innerhalb eines örtlich abgrenzbaren Gebietes stattfinden. Die alte Faustformel „Aus den Augen, aus dem Sinn“ muss deswegen aber noch lange nicht zutreffen. Schließlich gibt es inzwischen viele Möglichkeiten, sich gegen ein geringes Entgelt durch Deutschland chauffieren zu lassen.

Die Reise-Auswahl ist enorm vielfältig. Auf Webportalen wie etwa Mitfahrgelegenheit oder dem kostenlosen BlaBlaCar bieten Privatpersonen freie Plätze in ihrem Pkw an, legen Start- und Zielort sowie mögliche Zwischenstationen fest. Der Passagier kann dann für einen vorher festgelegten Preis mitreisen. Ähnliches ist bei der Deutschen Bahn möglich, beispielsweise mit den Länder-, Schönes-Wochenende- oder Quer-durchs-Land-Tickets, die besonders für Reisegruppen günstig sind. Außerdem werden Bahncards für Studenten zum ermäßigten Preis angeboten und lassen sich im Falle der Bahncard 25 sogar mit anderen Sparangeboten kombinieren, sofern man bereit ist, sich auf eine konkrete Verbindung festzulegen.

Preisvergleich für die Strecke Hamburg – München

  • Flug: ab 139 EUR (fluege.de)
  • Bahn: ab 190 EUR (mit ICE), ab 158 EUR (ohne ICE), bis 88 EUR (Sondertickets)
  • Mitfahren: ab 50 EUR (Mitfahrgelegenheit), ab 58 EUR (BlaBla), ab 80 EUR (Mitfahrzentrale)
  • Fernbus: ab 52 EUR (MeinFernbus), ab 50 EUR (Flixbus), ab 63 EUR (ADAC Postbus)

Fernbus-Boom: Niedrige Preise durch hohe Konkurrenz 

Flexibler ist die Reisevorbereitung auf dem boomenden Fernbus-Markt. Anfang 2013 wurde die Regelung aufgehoben, die es Omnibusunternehmen untersagte, innerhalb Deutschlands Personen in Fernbuslinien zu befördern. Heute sind die Straßen weitestgehend liberalisiert. So verbinden Linienbusse nun viele größere deutsche Städte oder touristische Ziele miteinander. Nutzer des Fernbus-Angebotes können sogar in den Genuss von Frühbuchervorteilen kommen. Anders als beim Mitfahren ändern sich die Preise dynamisch, je nach Buchungsstand und Dauer bis zur Abfahrt. Wer beispielsweise ein Angebot für MeinFernbus nutzen möchte, sollte sich am besten frühzeitig auf der Website des Unternehmens informieren, zu welchem Preis Plätze auf der gewünschten Strecke buchbar sind.

Finanzexperten warnen allerdings, dass die Fernbus-Betreiber zu unrentabel arbeiten, weil sie versuchen mit Dumpingpreisen die eigenen Marktanteile zu erhöhen.„Ich bin davon überzeugt, dass die Branche die Preise anziehen wird“, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusbetreiber (BDO) Wolfgang Steinbrück gegenüber welt.de.

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Bildquellen

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