Richtig und konzentriert lernen – Tipps für bessere Ergebnisse

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Kontinuierliches Lernen und Weiterbilden ist maßgebend für eine erfolgreiche Karriere und unverzichtbar, um sich am Arbeitsmarkt durchsetzen zu können. Jedoch fällt es angesichts der zahlreichen Ablenkungen oft schwer dauerhaft konzentriert zu bleiben. Hinzu kommen weitere Aspekte, die das Lernen erschweren. Nachfolgend haben wir einige Tipps zu den Themen Lernumfeld und Organisation zusammengestellt, die das Konzentrieren erleichtern und damit die Lernergebnisse verbessern.

Die ideale Sitzposition

© contrastwerkstatt - Fotolia.com

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Egal ob die individuellen Kenntnisse am Rechner, mit Büchern oder mobilen Endgeräten erweitert werden – eine gute Sitzposition ist für ein erfolgreiches Lernen unumgänglich. Schließlich fällt es leichter über mehrere Stunden konzentriert zu bleiben, wenn der Körper sich in einer angenehmen Haltung befindet. Beim Bedienen eines Computer ist es ungemein wichtig, dass der Abstand zum Bildschirm korrekt ist. Um zu testen, ob dieser zu weit oder zu nah platziert ist einfach aufrecht auf den Stuhl setzen und die Arme gerade nach vorne strecken. Wenige Zentimeter nach den Fingerspitzen sollte der Bildschirm stehen. Ist ein vollständiges Ausstrecken der Arme nicht möglich, ist der Bildschirm zu nah. Sollte der Zwischenraum zwischen Fingerspitzen und Bildschirm groß sein, steht das Ausgabegerät zu weit entfernt. Die korrekte Position ist wichtig um die Augen zu schonen und dauerhaft konzentriert zu bleiben. Auch hinsichtlich der Höhe ist die richtige Positionierung wichtig. Als Faustregel gilt: Die Höhe der Augen sollte bei einer aufrechten Sitzposition ungefähr in der Mitte des Bildschirms liegen. Damit werden die Halswirbel entlastet und eine komfortable Kopfposition ist gewährleistet. Oberarme und Unterarme sollten im Zusammenspiel mit dem Schreibtisch einen rechten Winkel ergeben. Die Handgelenke müssen bequem auf dem Tisch aufliegen und ein leichtes Bedienen von Tastatur und Maus sollte möglich sein. Für eine ideale Sitzposition muss auch den Beinen Aufmerksamkeit geschenkt werden. Grundsätzlich sollten sich die Knie immer in einer minimal niedrigeren Position befinden, als Oberschenkel und Gesäß. Liegt die Positionshöhe weit über dem Gesäß kann dies dauerhaft zu Haltungsschäden führen. Ist das Gesäß weit über den Knien platziert, erhöht sich der Druck auf die Oberschenkel, was sich nicht weniger negativ auswirkt. Die Füße sollten stets mit der gesamten Fläche auf dem Boden beziehungsweise einer Erhöhung aufliegen.

Hochwertigen Bürostuhl nutzen

Eine optimale Sitzposition ist ohne hochwertigen Bürostuhl kaum zu realisieren. Wer konzentriert Lernen möchte, benötigt eine komfortable Sitzgelegenheit. Ansonsten wird das Vorhaben zur ungemütlichen Angelegenheit. Nachfolgend einige Aspekt, die bei der Auswahl eines Bürostuhls wesentlich sind:

  • Material
  • Verarbeitung
  • Ergonomie
  • Funktionalität
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Optik

Ein Bürostuhl sollte in erster Linie qualitativ überzeugen. Neben stabilen Materialien ist auf eine sorgfältige Verarbeitung von Einzelteilen und textilen Elementen zu achten. Besonders wichtig ist bei langen Lerneinheiten, dass der Stuhl ein dynamisches Sitzen erlaubt. Dafür sind Rücken- und Armlehnen erforderlich, die sich der Sitzposition flexibel anpassen. Einige empfehlenswerte Bürostühle haben wir beispielsweise beim Onlineportal buerostuhl.net entdeckt. Dort werden verschiedene Stühle von diversen Marken vorgestellt und dessen Vor- sowie Nachteile erläutert. Bürostühle sollten ergonomisch geformt sein, um Gelenke und Wirbelsäule zu entlasten. Auch ein Höchstmaß Funktionalität sollte gegeben sein. Sitzhöhe, Sitztiefe, Rücken- und Armlehnen sowie Sitzneigung lassen sich bestenfalls individuell einstellen. Stimmt das Preis-Leistungsverhältnis muss nur noch die Optik stimmen und die Voraussetzungen für ein gesundes und angenehmes Lernen sind gegeben. Übrigens: „Ferner ist auf passende Stuhlrollen zu achten. Für weiche Böden wie Teppich sind harte Rollen geeignet, während auf harten Böden wie Fliesen, PVC oder Parkett weiche Rollen die bessere Wahl sind.“ (Quelle: http://www.buerostuhl.net/)

Ordnung – Das A&O

© Picture-Factory - Fotolia.com

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Um eine optimale Lernumgebung zu schaffen, spielt neben der Sitzposition die Ordnung eine zentrale Rolle. An einem chaotischen und vollen Schreibtisch fällt das Konzentrieren deutlich schwerer, auch wenn sich das viele nicht eingestehen möchten. Bevor Lernen erfolgreich sein kann, sollte zunächst der Schreibtisch aufgeräumt werden. Hierbei ist alles von der Arbeitsfläche zu entfernen, was nicht benötigt wird. Unterlagen, Smartphone und sonstiges was ablenkt, ist aus dem Sichtfeld zu verbannen. Anschließend kann der Arbeitsplatz mit allen Utensilien, Büchern und Unterlagen übersichtlich ausgestattet werden, die zum Lernspektrum gehören und das Arbeiten erleichtern.

Pausen, frische Luft und keine Ablenkungen

Für langfristige Konzentrationsphasen benötigen der Organismus und insbesondere das Gehirn ausreichend Sauerstoff. Regelmäßiges Lüften sollte deshalb selbstverständlich sein. Pro Stunde beziehungsweise spätestens nach 90 Minuten eine kleinere Bewegungspause einzuplanen. Ein kurzer Spaziergang oder einige Übungen bringen den Kreislauf in Schwung und beugen Kopfschmerzen, Gelenk- und Rückenbeschwerden vor.

© pressmaster - Fotolia.com

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Schnelle Lernergebnisse sind nur erreichbar, wenn Ablenkungen vermieden werden. Neben sozialen Netzwerken, klingelnden Smartphones und Radios können viele Kleinigkeiten ablenken. Es ist deshalb ratsam alle Medien auszuschalten. Smartphones ausschalten, Anrufbeantworter aktivieren und das Internet meiden. Wer sich schwer tut und Ablenkungen gerne nachgibt, kann sich mit Apps, Tools und Programmen behilflich sein. Ein Beispiel ist das kostenlos „SelfControl“ für Apple-Geräte. Derartige Apps verhindern, dass bestimmte Webseiten aufgerufen werden können.

Überblick verschaffen und Plan aufstellen

Stehen wichtige Prüfungen, Tests, Weiterbildungsmaßnahmen oder ähnliches an, die längere Lernphasen erfordern, ist es vorteilhaft sich zunächst einen Überblick über den Lernstoff zu verschaffen und anschließend einen realistischen Lernplan aufzustellen. So wird ersichtlich wo die Wissenslücken liegen, welche Inhalte aufgearbeitet werden müssen und in welchem Zeitraum dies zu erledigen ist. Empfehlenswert ist die Aufteilung des Lernstoffs in mehrere kleine Einheiten. Eine Überforderung wird verhindert und kleine Erfolge führen schneller zum gewünschten Ziel.

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  • studentin lernt zu hause: © contrastwerkstatt - Fotolia.com
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5 Kommentare

  1. Durch mein Studium kann ich komplett bestätigen, dass für die „perfekten“ Konditionen zum lernen nicht nur Ruhe und Zeit gehören, sondern auf jeden Fall noch die Umgebung. Ich kann zum Beispiel in meiner Bibliothek gar nicht lernen (es ist zwar sehr ruhig und die Öffnungszeiten sind auch super), aber die Tische und Stühle mit denen man sich auseinander setzen muss sind für mich fürchterlich. Nach wenigen Minuten tut mir schon der Rücken weh. Seit dem lerne ich immer in meinen eigenen vier Wänden, alles viel angenehmer für mich.

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  5. Bin gerade im 3. Semester Wirtschaftsmathematik und auch ich kann nur betonen, wie wichtig es ist, dass man einen ruhigen und auch gemütlichen Platz zum Lernen hat. Handy am besten ausschalten und weit weg legen, dann hat man die besten Bedingungen, um sich gut auf das Lernen zu konzentrieren. Ein super Artikel und das wollte ich noch hinzufügen.
    LG Thomas

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