Vorsicht Tyrann im Chefsessel – auf diese Warnsignale müssen Sie achten

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Wenn nach dem Studium der erste Vollzeitjob ansteht, dann hofft man natürlich, dass man sofort einen Treffer landet. Schließlich handelt es sich um den offiziellen Einstieg in die Berufswelt und es wäre schon von Vorteil, wenn dieser auch Lust auf mehr macht. Leider sind Bewerber beim Vorstellungsgespräch oft so damit beschäftigt, selbst einen guten Eindruck zu hinterlassen, dass sie ganz vergessen, den neuen Chef auch ein wenig zu durchleuchten. Am Verhalten des zukünftigen Vorgesetzten lässt sich oft schon erkennen, wie es um das allgemeine Betriebsklima bestellt ist. Damit Sie nicht in einer Firma landen, in der Sie sich nicht wohlfühlen, gilt es den Chef gut zu beobachten und dessen Verhalten und Körpersprache zu studieren. Das ist ja auch nur fair, denn auch er wird versuchen Persönliches aus Ihnen herauszukitzeln.

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Ist Ihr zukünftiger Chef eine wandelnde Katastrophe? So erkennen Sie die ersten Warnzeichen

Nein, Sie müssen nicht Psychologie studiert haben, um den Chef richtig einzuschätzen. Oft muss man ihn einfach nur reden lassen und dabei gut beobachten. Auf folgende Dinge sollten Sie im Rahmen des Bewerbungsgesprächs achtgeben:

  1. Er lässt Sie nicht ausreden

Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man sich beim Bewerbungsgespräch nicht richtig präsentieren kann, weil der Chef einem ständig ins Wort fällt. Kein gutes Zeichen, denn Sie können sich bereits lebhaft vorstellen, wie künftige Meetings oder andere Gespräche ablaufen werden. Vielleicht sollten Sie sich in diesem Fall doch noch andere Joboptionen offen halten.

  1. Er verzieht beim Gespräch keine Mine

Natürlich will der Chef Ihnen beim Bewerbungsgespräch ein wenig auf den Zahn fühlen. Doch wenn er sich dabei nicht einmal ein freundliches Lächeln abringen kann, dann entscheiden Sie sich besser nicht sofort für diese Position. Ein netter Chef würde schließlich wollen, dass Sie sich im Bewerbungsgespräch wohlfühlen und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

  1. Er zeigt sich unflexibel

Lässt ein Chef gleich zu Beginn durchblitzen, dass sein Weg der einzig Wahre ist, dann ist Vorsicht geboten. Hier wird im höchsten Falle nach einer Marionette gesucht, die brav alle Befehle ausführt und nicht so viele Fragen stellt. Wenn Sie sich in einem Job häufiger einbringen möchten und sich als kreativen Kopf bezeichnen, müssen Sie befürchten, dass man Ihrer Verwirklichung Steine in den Weg werfen wird.

  1. Der Vorgänger kommt im Bewerbungsgespräch nicht gut weg

Yep, diese Regel gilt nicht nur für den Bewerber. Auch der Chef zeigt nicht gerade Charakterstärke, wenn er Ihren Vorgänger in ein schlechtes Licht rückt. Ein smarter und vor allem professioneller Vorgesetzter bleibt stets neutral.

  1. Er springt mit Mitarbeitern ein wenig zu forsch um

Sollten Sie bemerken, dass der Chef nicht gerade vor Freundlichkeit sprüht, wenn er mit seinen Angestellten spricht, dann sollten Sie aufhorchen. Wenn er sich sogar in Ihrer Gegenwart im Ton vergreift, dann stellen Sie sich nur mal vor, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Eine sofortige Zusage kommt also nur infrage, wenn wirklich alles stimmt, sie mit allen Bedingungen einverstanden sind und Sie ein sehr gutes Bauchgefühl haben. Beim kleinsten Zweifel dürfen Sie die Entscheidung ruhig noch mal überschlafen.

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